OURFood Projekt

Alles über das Projekt: Die „OURFood Chronicles“ online.

Projektabschluss

Am 30. September wurde nach ganzen sieben Jahren fruchtbarer Zusammenarbeit von BKU und AFOS-Stiftung mit philippinischen Handelskammern das OURFood-Projekt nun offiziell abgeschlossen.

Die Mitarbeiter der AFOS-Stiftung sind stolz auf die Erfolge des Berufsbildungspartnerschafts-Projektes:

Mit dem Ziel der Einführung und Verbesserung von Qualifizierungsangeboten zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der philippinischen Lebensmittelindustrie wurden ab Oktober 2011 insgesamt 12 landwirtschaftliche Verbände, mit denen das Projekt zusammenarbeitete, nach den Standards der „good agricultural practices“ (GAP) zertifiziert, drei der involvierten Betriebe sogar Bio-zertifiziert. Insgesamt wurden 1.365 Kleinbauern in den Projektregionen, auf den Inseln Negros und Cebu,  in organischen und nachhaltigen Landwirtschaftstechniken von Schlüsselbauern ausgebildet. 285 Bauern wurden in den Grundlagen unternehmerischen Betriebsmanagements geschult. Außerdem wurde durch die organische Ausrichtung der Bauernverbände der Marktzugang so weit verbessert, dass mehr als 20 Produkte entsprechend den Marktanforderungen hergestellt und sechs neue Absatzmärkte mit den Bauernverbänden verbunden werden konnten.

Im Zuge des Projektes wurde nicht nur die Wettbewerbsfähigkeit der einzelnen Kleinbetriebe verbessert; es zeichnet sich auch eine positive Einflussnahme auf die Entwicklung des Lebensmittelsektors ab: Mitgliedsunternehmen, die Dienstleistungen wie GAP-Schulungen und -Beratungen in ihre regulären Angebote integriert haben, haben sich in verschiedenen Gemeinden mit den lokalen Regierungseinheiten verbunden, um Sensibilisierungsmaßnahmen zur Lebensmittelsicherheit durchzuführen.

Der formale Abschluss bedeutet keineswegs das Ende eines erfolgreichen Projektes: Die umwelt- und gesundheitsschonenden Praktiken, die im Rahmen der Schulungsprogramme des OURFood-Projektes erlernt wurden, werden bereits von 75 Prozent der Landwirte im eigenen Kleinbetrieb angewendet, während Multiplikatoren weitere Bauern für Lebensmittelsicherheit und Qualitätsstandards sensibilisieren und ihre qualifizierte Ausbildung weitervermitteln.

Nachhaltigkeit garantiert!

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