Stiftungssatzung

Präambel

Die AFOS-Stiftung für Unternehmerische Entwicklungszusammenarbeit ist der christlichen Gesellschaftslehre verpflichtet.

Daraus ergibt sich die Vorstellung von

  1. einem am Prinzip der Subsidiarität orientierten Aufbau der Gesellschaft,
  2. einem gerechten und auf den Menschen und seine Würde ausgerichteten, leistungsfähigen Wirtschaftssystem und
  3. der dem Solidaritätsprinzip entsprechenden Verpflichtung, auch über die Grenzen hinweg die Armen gemäß des Prinzips „Hilfe zur Selbsthilfe“ zu unterstützen.

Die Stiftung ist offen für alle, die diese Prinzipien anerkennen, begrüßt und wirbt um die Mitarbeit derjenigen, die die Menschenwürde und die selbsthilfeorientierte Armutsbekämpfung in das Zentrum ihrer entwicklungspolitischen Bemühungen stellen.

Unterhalb der vielfältigen Zerrüttung staatlicher Strukturen in Entwicklungsländern und Transformationsländern bemüht sich die Stiftung, unternehmerische Aktivitäten vor Ort zu fördern und so die Eigenkräfte zu wecken, die in jedem Volk vorhanden sind.

Die Stiftung will die Menschen an den im „Westen“ entwickelten Produktivitätsgrundlagen teilhaben lassen und sie so befähigen, eigene Gewinne zu erwirtschaften. Das hilft den Betroffenen und ihren Familien, schafft Einkommen, Wachstum und Arbeitsplätze, eröffnet Zugang zu
Bildung und Ausbildung und lehrt, verantwortlich mit Mitarbeitern, Kapital und Werkzeug umzugehen.

Die AFOS-Stiftung will mit unternehmerischer Entwicklungszusammenarbeit Fluchtursachen bekämpfen, indem sie „Hilfe zur Selbsthilfe“ leistet.

Die vollständige Stiftungssatzung finden Sie hier.

Helfen Sie mit!

Aus unternehmerischer Sicht fehlen in diesen Ländern vor allem zivilgesellschaftliche Strukturen des Unternehmertums und ein wettbewerbliches Finanzwesen für die informelle Wirtschaft, das auch den Armen und Ärmsten Zugang zu Sparen und Kredit ermöglicht. Es
werden daher benötigt: Schulungen und beratende Begleitung zu betriebswirtschaftlichen und technischen Themen, Unterstützung beim Aufbau eines funktionierenden Mikrofinanzsystems sowie von Verbandsstrukturen für Unternehmer zur Förderung einer gesunden Zivilgesellschaft.                      .

Die Stiftung will mithelfen, die für diese Ziele notwendigen Voraussetzungen zu schaffen. Sie will örtliche Initiativen fördern und dazu lokale Partner gewinnen. Sie tut das durch Bereitstellung von Kapital sowie Beratungs- und Ausbildungsdienstleistungen wie durch Kooperation mit geeigneten Organisationen in Europa und den Partnerländern des Südens und
Ostens.

Die Stiftung wird in den Zielländem ohne Unterschied nach Nationalität, Herkunft, Stammeszugehörigkeit, Religion oder Konfession und Geschlecht tätig.

 

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